Mittwoch, 10. Februar 2010

Abstimmungsergebnis - Kommt Ihr uns besuchen?

Vielen Dank nochmal, dass so viele von euch mitgemacht haben.

Gesamtstimmenanzahl: 24
Abstimmungszeitraum: 10.1.2010 - 20.1.2010

Manche haben ja bereits mit der Planung für einen Trip nach New Zealand begonnen.
Wir freuen uns schon sehr auf euer Kommen.

Ozone Kite-Testival

Kleiner Nachtrag zum vergangenen Wochenende:

Am Samstag waren wir von Glen, dem Betreiber der Kiteschule "Windwarrior", zu einem Kitetesttag eingeladen. Das NZ Team der Kitemarke Ozone war mit den neuesten Equipment von 2010 angereist.

Leider ließ der Wind jedoch sehr zu wünschen übrig :-(
An eine Session am Wasser war nicht zu denken.

Trotzdem war es ein sehr interessanter Nachmittag mit den Kitepros von Ozone. Auch eine Gruppe von Kitern aus Wellington und Paraparaumu war extra angereist. Dabei war auch ein Rekordhalter im Kiten. Dieser hat die Cook-Straße (Zwischen Nord-und Südinsel) mit dem Kite überquert. Respekt. Außerdem hatte er auch noch den NZ-Rekord für Langstreckenkiten inne: über 250 km.... sehr zaaach.

Nach dem "Testival" am Strand waren wir dann noch alle beim Glen zu einem BBQ (Grillerei) eingeladen... mit Freibier *g*

Nadja und ich haben uns mit ziemlich vielen Leuten dort gut unterhalten. Es waren alle sehr nett und gesprächig (hmm... könnte am Freibier gelegen haben). Echt witzig, dass die wenigsten wirklich echte Kiwis waren...die meisten waren aus Canada oder England und haben hier Ihren Traum verwirklicht. Wir haben viele interessante Kite- bzw. Lebensgeschichten gehört.

Am coolsten fanden wir aber einen 68 jährigen Kiwi. Auch er ist (nach wie vor) ein leidenschaftlicher Kiter und das trotz seiner zwei künstlichen Hüftgelenke! Sehr cool!

Vielen von denen werden wir vermutlich noch öfters begegnen. Foxton-Beach gilt unter den Kitern der Nordinsel als absoluter Topspot. Viele reisen extra immer wieder von Wellington (1,5 Stunden entfernt) an um ein Wochenende lang hier kiten (oder kiten lernen) zu können.

Hehe, da bin ich ja froh, das ich mit 25 Minuten Fahrzeit nicht so einen weiten Weg habe.

Sonntag, 7. Februar 2010

Surfhighway 45 (für Anfänger ;-)


Am Sonntag (31. Jänner) machten wir uns auf den Weg zur Taranaki-Region, um den Mount Taranaki (bzw. Mount Egmont) zu sehen, ein wenig im Egmont Nationalpark zu wandern und später dann noch einige Tage den Surfhighway runterzusurfen. (Der Surfhighway verläuft von New Plymouth der Küste entlang bis nach Hawera)

Das Wetter war leider sehr regnerisch, der mächtige Taranaki hielt sich unter einer dichten Wolkendecke versteckt und wir mussten unsere Wanderung leider etwas abkürzen. Trotz oder gerade wegen dem Regen hat uns der Wald einen tollen Eindruck vermittelt.

Unser Ziel war der "Dawson Falls".

Sehr beeindruckend und geräuschvoll, diese Wasserfälle, und nur wenige Gehminuten vom Parkplatz entfernt. Trotzdem wärs ohne Regenschutz nicht gegangen.

Anschließend gings dann weiter nach New Plymouth, wo wir erstmals in unsere Unterkunft eincheckten. Da es an diesem Tag immer nur am Regnen war haben wir ansonsten kaum etwas unternommen, sondern unsere Aktivitäten für die nächsten Tage geplant:

Surfen!

Gleich am nächsten Morgen (Das Wetter war OK) gings zu einem Surfboard Verleih am Fitzroy-Beach in New Plymouth, wo wir uns 2 Boards mieteten.

Die nächsten Zwei Tage verbrachten wir dann ausschließlich damit, uns in die Wellen zu schmeißen. Rund um New Plymouth gibt es viele fantastische Surfstrände. Für Anfänger (wie uns) waren vor allem Fitzroy, Back-Beach und Oakura interessant, da dort die Wellen nicht zu extrem sind, und auch jeweils ein Boardverleih in Reichweite ist.


Nachdem wir 2 Tage beinahe ununterbrochen im Wasser waren (ja, wir sind Wellen-Junkeys) mussten wir trotz super Fortschritte mal einen Tag pausieren. Wir waren ganz einfach kräftemäßig am Ende. Jeder von uns hatte auch bereits eine umfangreiche Sammlung an blauen Flecken, Prellungen und Abschürfungen.... kurz gesagt, wir konnten einfach nicht mehr.

Dafür hatten wir nun Zeit, uns New Plymouth genauer anzusehen.

*g* Am Rückweg vom Strand zu unserer Unterkunft konnten wir noch kurz unser Karma verbessern, indem wir einen kleinen Igel vor einem ziemlich großen Vogel retteten. Nadja fand das kleine Wesen so süß, dass sie es beinahe schon behalten wollte. Bei uns im Garten hätte er sicherlich genug zum fressen gefunden und eventuell hätte er auch dafür gesorgt, dass die Katze unseres Nachbarn sich endlich woanders ein Klo sucht ;-)
Aber leider waren wir noch ein paar Tage unterwegs, somit haben wir Ihn freigelassen und hoffen wirklich sehr, dass es ihm nach wie vor gut geht.


New Plymouth:

New Plymouth ist wirklich eine SEHR nette Stadt. Den Leuten scheint es hier allen sehr gut zu gehen. Vermutlich wegen den Gas- und Erdölvorkommen der Region (und den tollen Freizeitangeboten)

Die Stadt selbst hat weniger als 50.000 Einwohner. Daher ist auch das Zentrum eher klein und überschaubar. Besonders gut hat uns die Uferpromenade gefallen.


Nach einem Tag Pause, hörten wir aber auch schon wieder den Ruf der Wellen. Bevor es für uns weiterging nach Opunake, kauften wir uns in einem Surfshop noch ein eigenes Board! Ein 8-foot Softboard. Da wir dem Surfsport ohnehin treu bleiben werden, und das ewige Ausleihen von Boards auch einiges kostet, war dies auf jedenfall eine lohnende Investition.

Obwohl es ein paar Ähnlichkeiten mit einer Banane hat, verhält sich das Board echt traumhaft im Wasser. Der Verkäufer hat uns nicht zuviel versprochen :-)
Nadja hat es "Little Miss Sunshine" getauft.


Opunake war übrigens ein echter Traumspot. Unsere Unterkunft (in einer Kabine auf einem Campingplatz) lag direkt am Surfstrand. Außer uns waren kaum andere Surfer am Wasser, was uns sehr verwundert hat. Mittlerweile ist auch unser Surfkönnen schon so gut, dass wir nächstes mal ein paar größere Wellen versuchen werden *g*, obwohls auch im Weißwasser viel Spaß macht.

Auch für Nicht-Surfer hat der Surfhighway einiges zu bieten. Die Küste ist echt traumhaft. Der Nationalpark liegt nur wenige Autominuten entfernt, und bietet unzählige Wandermöglichkeiten (Das werden wir nächstes mal besser ausnutzen). Übrigens kann man im Winter am Mt. Taranaki auch Ski fahren!





Nach weiteren 2 Tagen am Wasser wars dann aber auch genug. Surfen ist echt anstrengend.


Abschießend noch ein kurzes Video von Nadja aufn Surfboard: