Donnerstag, 15. Juli 2010

Sporty Weekend!

Volleyball:

Das vergangenes Wochenende stand ganz im Zeichen von sportlichen Aktivitäten. Nadja spielt ja nun sein ca. 3 Monaten beim Volleyball Team von Palmerston North mit.
Samstag und Sonntag hatte Sie dann insgesamt 5 Spiele gegen verschiedene Teams der Nordinsel. Stattgefunden hat das ganze in der Arena von Palmy.


In der riesigen Halle wurden zeitgleich mehrere Spiele von Frauen und Männer Teams ausgetragen.

Die Fotos sind teilweise leider verschwommen... war nicht ganz einfach, ohne Blitz (um die Spieler net abzulenken) ein gutes Actionfoto zu machen.


Nadja beim punkten!

Obwohl Nadja bis zu Ihrem Start beim Massey Team fast 2 Jahre überhaupt nie trainiert und gespielt hat, ist Sie innerhalb weniger Trainigseinheiten wieder auf Höchstform. Dementsprechend interessant war es bei den Spielen zuzuschaun. Fairerweise muss man sagen, dass das gesamte Team extrem gut zusammenspielt. Von den 5 Spielen haben sie 4 gewonnen.



Interessant ist auch, das das Team von einem Trainerehepaar trainiert wird. War teilweise ganz witzig, wenn die Trainerin mit Ihrem wenige Wochen alten Baby auf dem Arm das Team anfeuerte ;-) (hab leider kein Foto davon). Bemerkenswert war auch die extrem positive Stimmung des Teams. Auch die Niederlage beim letzten Spiel (war extrem knapp) wurde sehr gelassen aufgenommen.

Zum Abschluss noch zwei kurzes Videos:




Fußball WM:

Montags morgen bin ich (Stefan) dann schon um 6 Uhr morgens aufgestanden, um das Finale der Fußball WM zu sehen. Da wir nach wie vor keinen Fernseher haben (und  das auch nicht ändern wollen) nutzte ich das Angebot der Bücherei und hab mir das Ganze auf einer Großleinwand mit ca. 100 anderen Lauten angeschaut. Die Stimmung war trotz der frühen Stunde und des sehr bescheidenen Spielverlaufs sehr gut. Vermutlich musste man wirklich Fußball Fan sein, um diesem Spiel viel abgewinnen zu können, mir hats aber trotzdem Spass gemacht und war froh das die Spanier in der Verlängerung dann doch noch wachgeworden sind. Obwohl das Tor genau in dem Moment geschossen wurde, als ich mal kurz rausgegangen bin um mein Parkticket zu verlängern,... typisch...

Mittwoch, 7. Juli 2010

Wanganui Weekendtrip


Wanganui ist eine der größeren Städte (40.000 EW) in der näheren Umgebung von Palmy (70 km entfernt). Obwohl wir schon mehrmals aufgrund unserer bisherigen Reisen  durch die Stadt durchgefahren sind, haben wir sie uns noch nie genau angeschaut. Das haben wir vergangenes Wochenende geändert.

Tag 1

Berühmt ist Wanganui vor allem wegen dem gleichnamigen Fluss und der Möglichkeit mit einem restaurierten Schaufelraddampfschiff zu fahren. Leider hatte das Schiff gerade Winterpause, somit mussten wir mit einem kleineren (aber genauso altem) Boot vorlieb nehmen.

Obwohls ein bisschen frisch war (12°C) war das Wetter im Großen und Ganzen sehr schön.



Nach der 2 stündigen Bootsfahrt gings dann weiter zum War Memorial Tower...


... von dem aus man einen super Blick über ganz Wanganui hat und sogar bis zum Meer sehen kann.


(Man beachte das dezente kleine weiße Privathaus)

Nachdem wir uns einen Überblick verschafft hatten gings ertmal weiter zu unserer Unterkunft.
Wir hatten ein Zimmer in der Anndion Lodge gebucht. Zu dieser Jahreszeit sind die Unterkünfte sehr günstig und gut verfügbar.


Wir hatten mit dieser Unterkunft wirklich extremes Glück. Die Zimmer waren phantastisch, im Garten gab es einen Pool (etwas kalt), eine Sauna und einen großen Whirlpool (39,5°C) zur freien Benützung!!! Im Gemeinschaftsbereich des Gebäudes eine gut ausgestattete Küche und ein Wohnzimmer mit Riesenfernseher und Playstation! Genial!!
Da bis Sonnenuntergang noch etwas Zeit war machten wir uns noch auf den Weg zum Strand von Wanganui ... Castlecliff.


Der Schaum am Meer ist übrigens völlig natürlich (wir haben da etwas nachgeforscht), schaut aber sehr komisch und trotzdem irgendwie verlockend (zum probieren) aus.

Bei unserem Strandspaziergang hatten wir dann auch unseren "schrägen Moment des Tages".
Obwohl wir beim Hinweg bereits direkt daran vorbeigegangen sein mussten, fiel uns die tote Kuh erst beim Rückweg zum Auto auf. Wir nehmen an, dass das arme Tier in den Wanganui River gefallen und ertrunken und dann ins Meer und weiter an den Strand gespült worden ist.

Wir müssen übrigens gestehen, das wir keinerlei erste Hilfe geleistet haben. Immerhin sah die Seitenlage auch stabil genug aus ;-)


Nach dem Sonnenuntergang und dem Abendessen in einem der schicken Restaurants in Wanganui gings zurück in unsere Unterkunft, wo der Abend unter einem freien klaren Sternenhimmel mit 2 kühlen Bier in 39,5°C heißem Wasser endete. (hatten wieder mal riesig Glück, das der Whirlpool von keinem der anderen Gäste besetzt war, Juhuuu!)


Tag 2

Für den nächsten Tag hatten wir uns vor allem Museum und Galleriebesuche vorgenommen.


Da in Wanganui sehr viele Künstler leben (laut Reiseführer), begegnen einem so manche Werke auch abseits von Ausstellungen

Mitesser beim Brunch.

.Nach dem Brunch gings dann noch kurz zur Uferpromenade der Stadt.Auch an diesem Tag war das Wetter perfekt. Darum konnten wir dann am Nachmittag noch eine kleine Wanderung im nahegelegenen "Bushy Park" machen.




Das Highlight des Parks ist ein 43 Meter hoher, hunderte Jahre alter Rata Baum:


Im Nachhinein sind wir extrem froh, dass wir den Trip nach Wanganui unternommen haben. Die Stadt und das Drumherum hat uns beiden sehr gut gefallen. Da Castlecliff auch ein guter Surfstrand ist, werden wir sicherlich nicht zum letzten mal hier gewesen sein und können diese Stadt (und vor allem auch die Anndion Lodge) an alle die uns mal besuchen kommen weiterempfehlen.

Freitag, 25. Juni 2010

Zeitungsenten


?!?WTF?!?

... hab ich mir gedacht als ich heute morgen meine E-Mails gecheckt habe. Die FH-Wels war so freundlich und hat mir die Presse-Reaktionen auf den Preis beim ÖBB Wettbewerb zugesandt. Mit dabei waren Ausschnitte von den OÖ Nachrichten und der Kronen Zeitung.

Da die "Pressefreiheit" von manchen Zeitungen etwas seltsam ausgelegt wird, fühle ich mich genötigt einen entsprechend korrigierenden Blogeintrag zu schreiben...


Wie es ausschaut haben sich die Journalisten der OÖ Nachrichten inhaltlich halbwegs mit meiner Idee auseinandergesetzt und sie größtenteils auch richtig wiedergegeben. An diesem Artikel hab ich nicht all zuviel auszusetzen, aber der E-Mini auf dem Bild neben mir ist NICHT mein Auto und ich hab den auch nicht umgebaut!!! Ich studiere auch nicht an der Massey University, sondern bewerbe mich dort für einen Studienplatz inkl. Stipendium.





Deutlich schlimmer wirds aber dann beim Artikel der Kronen Zeitung: Da stimmt ja nun wirklich ÜBERHAUPT GAR NIX mehr!


Allein schon die Überschrift ist eine Katastrophe und vermittelt das genaue Gegenteil der Idee. Es sollen ja MEHR Leute dazu gebracht werden mit der Bahn zu fahren und nicht die Bahnfahrer in ein Auto gesetzt werden. Warum auch die Krone glaubt, ich hätte den Mini umgebaut, kann ich mir auch nicht erklären. Das Foto sollte ursprünglich nur einen Bezug zwischen mir und der E-Mobilität herstellen, immerhin war ich bei der Preisverleihung nicht dabei und somit auch auf keinem der entsprechenden Fotos der Verleihung. Es wurde nie etwas von einem Prototypen oder einem Umbau erwähnt (Vergleich Originaltext der FH). Auf der FH-Wels Seite findet sich ja auch noch ein zweites Foto von mir in einem anderen E-Auto, da frage ich mich schon, warum die ausgerechnet den Mini für ihren erfundenen Sachverhalt genommen haben.
Schreibt die Kronen Zeitung etwa von den OÖ Nachrichten ab???

Naja, ich hoffe mal es folgen nicht noch schlimmere Artikel. Prinzipiell freue ich mich aber natürlich schon sehr über Publicity und hoffe das diese zu einer Umsetzung der Idee führt oder zumindest etwas dazu beiträgt. Außerdem werden mehr Menschen auf die FH-Wels und den Studiengang OET aufmerksam und das ist ja nun auch nicht schlecht.