Sonntag, 1. August 2010

Ostküste - Napier - Waimarama


Am vergangene Wochenende (24. - 26 Juli) besuchten wir zum zweiten mal die Stadt Napier an der Ostküste von Neuseeland (Nordinsel). Bei unserem ersten Besuch hatten wir zwar schon den Großteil der Stadt gesehen, aber auch das Umland, speziell der Süden der Stadt, wollte noch besichtigt werden.

Tag 1:


Das Wetter war bei unserer Ankunft (15:00, sind etwas spät aufgebrochen ;-) etwas bewölkt, dafür war der Wellengang sehr beeindruckend.



Nach dem einchecken in der Waterfront Lodge (sehr günstig, aber eher weniger zu empfehlen) besuchten wir dann gleich mal das "National Aquarium of New Zealand"



Keine Ahnung, warum wir das nicht schon bei unserem ersten Besuch in Napier besichtigt hatten, aber das sollte man auf gar keinen Fall verpassen. Es gibt unzählige verschiedenen Fischarten zu sehen, unter anderem auch einen Augenlosen mexikanischen Höhlenfisch (der heißt so weil er keine Augen hat und in einer Höhle in Mexiko entdeckt wurde *g*... wie überraschend), Krokodile, Aale, Schildköten,... und viele weitere...

Es steht also dem bekannten Aquarium in Barcelona oder dem Haus des Meeres in Wien in nichts nach.

... farbenfroh ...

ein sichtlich gut gelaunter Stachelrochen,...


Abends gings dann noch in eine Bar am Hafen,...


Tag 2:

Frühmorgens um 10 ;-) machten wir uns auf den Wag nach Waimarama, südlich von Napier. Der Weg dahin führt am Te Mata Peak vorbei,... SEHR schöne Landschaft!


Waimarama ist ein kleines Dorf am Strand von Waimarama. Auf einen Einwohner kommen ungefähr 10 km Strand (grob geschätzt).

So schaut also der Winter an der Ostküste in Neuseeland aus.... geht doch, oder???

Ich hatte auch meine Kitesurf  Ausrüstung dabei,... leider wars aber windstill.



Die Ostküste, bzw. der Süden der Hawkes Bay eigenet sich auch hervorragend zum Surfen (Wellenreiten). Am Rückweg von Waimarama kamen wir am bekannten Point Break von Te Awange vorbei.... hätte ich doch statt der Kiteausrüstung unser Surfboard mitgenommen. Die Wellen waren perfekt und rollten in berechenbaren Sets herein. Bevor man hier zum Surfen kommt, muss man witzigerweise noch einen Fluss überqueren. Für Schwimmer ist dieser Strand allerdings nicht geeignet, da es kein Sandstrand sondern ein Kiesstrand ist.

In Te Awanga kann man neben Surfen auch noch einiges andere machen: z.B.: Weine aus der Hawkes Bay verkosten!
In unmittelbarer Nähe liegen 4 verschiedene Weingüter. Zwei davon haben wir uns genauer angeschaut: Clearview Winery und Elephant Hill.

Der niegelnagelneue Verkostungsraum des Elephant Hill Weingutes. Ob sich der Name nur auf die Elefantenstatue vor dem Eingang bezieht, oder ob er auch noch einen tiefer Sinn hat, konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen.

Tag 3:

Verbrachten wir dann Hauptsächlich mit Shoppen in Napier und flanieren an der Küste.


Abschließend noch ein paar schöne Fotos...



Dienstag, 27. Juli 2010

Bier & Spiele - 1st Rugby Game!

Manawatu Turbos vs. Hawke´s Bay
3 :17

Vergangenen Freitag hab ich (Stefan) mir gemeinsam mit Nico, einem Arbeitskollegen von Nadja, mein erstes Rugby Spiel in meinem Leben angeschaut. Trotz des englischen Wetters waren wohl knapp 1000 Zuschauer dabei. Die Stimmung war ganz gut,und es gab ziemlich viel Action!


Gespielt werden 2 mal 40 min. Erlaubt ist so ziemlich alles was wohl in jeder anderen Sportart gröbstens bestraft werden würde....


Vermutlich wärs nicht schlecht gewesen, wenn ich mich vorher etwas mit den Regeln auseinandergesetzt hätte... Ich hab echt keine Ahnung was der Schiedsrichter da zusammen gepfiffen hat und vor allem, was so generell ein gutes Spiel ausmacht. Ich weis zumindest soviel, dass man nicht nach vorne passen darf, ... und das wars auch schon ;-)


Aber es war sehr interessant und war somit sicher nicht mein letztes Game, bei dem ich zugeschaut hab. 2011 ist ja die Rugby WM hier in New Zealand...bis dahin kenn ich mich hoffentlich mit dem Spiel aus. Vielleicht versteh ich dann auch was die knapp 80 jährige Oma neben mir immer gebrüllt hat: "Tackle, Tackle,...!!!". Die  ist emotional ziemlich ins Spiel eingetaucht *g*


Da sich das Rugby Team von Palmy die "Manawatu Turbos" nennen (Manawatu bezieht sich auf den Bezirk und Turbos auf die Windräder), hat das Maskotchen ein Windrad am Rücken montiert.

Da es sich beim Rugby genau wie beim Fußball verhält: "Ohne Bier is des nicht zum anschaun!", will ich euch mal kurz mit einer der berühmten neuseeländischen Biersorten bekannt machen:

TUI:


und ein Video geht noch...

(Hmm... ich muss mich mal persönlich davon überzeugen, ob in dieser Brauerei wirklich nur Frauen arbeiten...)

Generell ist das NZ Bier nicht schlecht, wenn es auch etwas fader als da Ö-Bier schmeckt. Es kann aber sicher nicht mit dem NZ Wein mithalten (deshalb wohl auch die interessante Werbung). Der österreichische Trinker würde sich aber vor allem daran stören, das man hier hauptsächlich 0,25 bis 0,33 Liter Flaschen bekommt. Eine "Hoibe" ist hier sehr unüblich, sowohl im Pub als auch in Supermarkt. Wenn euch also mal ein Kiwi über den weg läuft und behauptet, er trinkt an einem Abend so zwischen 20 und 30 Flaschen Bier, dann ist das durchaus im Bereich des Möglichen.

Freitag, 16. Juli 2010

Erfolg bei der Jobsuche!

Endlich gibts mal was neues von der bisher ziemlich erfolglosen Jobsuche zu berichten.

Seit letzter Woche arbeite ich (Stefan) an einem Projekt der Stadt Palmerston North mit. Meine Aufgabe ist es eine technische Machbarkeitsstudie zu erstellen. Genaueres möchte ich vorerst nicht verraten, aber es geht unter anderem um alternative Antriebe. Der Job ist zwar zeitlich begrenzt, aber vielleicht ergeben sich ja daraus weitere Möglichkeiten.

Im Prinzip hätte ich mir nichts besseres wünschen können. Die Themenstellung trifft meine Interessen und Ausbildung zu 110%! Der Projektleiter und das restliche Team sind extrem lässig drauf und ich kann den Großteil der Arbeit zu Hause erledigen.... obwohl ein beheiztes Büro nicht schlecht gewesen wär ;-)

Interessant ist auch wie ich zu diesem Projekt gekommen bin.
Angefangen hat alles damit, das mir die Nadja einen Flyer über Vorträge zum Klimawandel in Palmerston North geschickt hat, auf den sie zufällig aufmerksam geworden ist. Wir haben dann einen dieser Vorträge besucht und einen Professor der Massey University kennengelernt, der auf meinem Fachgebiet tätig ist. Wir haben beschlossen in Kontakt zu bleiben, ich habe Ihm meinen Lebenslauf usw. geschickt und mal vorsichtig angefragt, wie die Chancen für ein gemeinsames Projekt, bzw. für ein Studium in NZ für mich ausschaun.
Einige Tage später hat er mich dann schon informiert, das sich eventuell ein interessantes Projekt ergeben könnte. Der Professor hat nämlich in der Zwischenzeit zufällig erfahren, das von der Stadtverwaltung Überlegungen zu einem Projekt (Alternative Antreibe betreffend) gibt, und sich dann auch gleich eingeklinkt und mich Aufgrund meiner Ausbildung für die Studie vorgeschlagen.

Eigentlich unglaublich, welches Vertrauen mir hier entgegengebracht wird. Das Projekt ist für die Stadt sehr wichtig und öffentlichkeitswirksam und im Prinzip kennen mich diese Leute alle überhaupt nicht und der Professor hätte sicherlich genug Studenten die den Job gerne machen würden!

THX!!!!!