Mittwoch, 22. September 2010

50+ knt in foxton Beach

Am Samstag (18. Sept.) sind Nadja und ich gemeinsam mit Klas (einem schwedischen Techniker an der Uni mit dem ich des öfteren Kiten fahre) nach Foxton Beach gefahren, um den Sturm und die Wellen anzuschaun.
Das Wetter wechselte immer zwischen strahlendem Sonnenschein und strömenden Regen hin und her. Der Wind hat mit knapp 100 km/h (ca. 50 knt) unsere Erwartungen mehr als erfüllt :-)

Obwohl die Tasmanische See sehr beeindruckend aussah (war komplett weiß und aufgewühlt) hatten wir uns vom Wellengang etwas mehr erwartet,... leider sind die wirklich großen Wellen bereits weit vor der Küste gebrochen,... schade!

Dafür haben wir Glen (www.windwarriorkitesports.com) getroffen, welcher schon am Vortag in einem NZ Kite-Forum angekündigt hatte bei diesem Sturm aufs Wasser zu gehn. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, außerdem konnte er beim Starten und Landen schon etwas Hilfe gebrauchen.
Klas und ich halfen Ihm beim starten seines 2 m² Trainingkites, nach ein paar kleinen anfänglichen Schwierigkeiten (der Kite bewegte sich aufgrund des Sturms unglaublich schnell) hat er aber dann innerhalb kürzester Zeit den Dreh raus.

Hier noch ein kurzes Video:

Freitag, 17. September 2010

Storm is comming ...

Endlich ist es soweit, nachdem die letzen 3 Monate (Juni, July und August) der Wind eher spärlich und mittelmäßig war, kehrt nun der Westwind nach Neuseeland zurück! Und er bringt etwas mit wovon wir schon lange träumen und gehofft hatten dies mal in New Zealand zu erleben: Richtig große Wellen!

Die Wettervorhersagen sind SEHR interessant: Wind bis zu 50 knt (ca. 90 - 100 km/h) und 6,5 meter hohe Wellen!!!!

Hier die Windfinder Vorhersage:

Wie die Windfinder Vorhersage gut zeigt, in Foxton Beach kann man guten starken Wind + perfektem Sonnenschein haben,... genial!!!

und die Swellmap Vorhersage:

Auch wenn der Wind zum Kiten vermutlich viel zu stark sein wird, werden wir trotzdem der Küste einen Besuch abstatten und hoffen, dass wir ein paar wirklich beeindruckende Bilder machen zu können.

 JUHUUUUUUUU!!!!!!!!!!!!!

Mittwoch, 15. September 2010

MTB Tour - Wharite Peak Woodville

Inspiriert von unserem super Downhill-Erlebnis in Wellington, habe ich vergangene Woche mal recherchiert was es an Möglichkeiten fürs Moutainbiken in der Umgebung von Palmerston North so gibt.

Gefunden habe ich dann eine sehr gut Seite mit Tracks aller Schwirigkeitsstufen: Manawatu Mountainbike Club

Für eine erste ernsthafte Testfahrt fürunser eigenes Bike habe ich dann den "Wharite Peak" Track in der Nähe von Woodville (ca. 20 km von Palmy entfernt) ausgewählt.

Es ist echt erstaunlich wie sehr sich die Landschaft ändert, auch wenn man nur ein paar Kilometer außerhalb der Stadt ist. 


Man bekommt irgendwie das Gefühl, als wäre man weit abseits jeder Zivilisation bzw. irgendwo im nirgendwo. Die einzigen Lebewesen die einem hier über den Weg laufen sind meist Schafe und Rinder


Bild oben: Man beachte das tote Schaf ganz rechts

Mein Ziel war der Wharite peak mit seiner Sendeanlage. Obwohls ein schöner Tag war und fast überall in der Umgebung die Sonne schien, hüllte sich die Berkspitze leider in eine Wolke. Der Weg ging ständig bergauf, und war im Prinzip ein Feldweg, den man auch mit einem Auto hätte befahren können.


Aber die super Aussicht war die ganze Schwitzerei und Plagerei auf jeden Fall wert.
Bild unten: Ausblick auf den "Te Apiti" Windpark.


Einen Teil des Weges lief eine Schaf-Familie vor mir her, die es offensichtlich geschafft hat sich aus den eingezäunten Weiden zu befreien. Gerade als ich mir schon dachte, dass es langsam gefährlich werden könnte das die Tiere merken das sie mir zahlenmäßig um das 20-fache überlegen waren sind sie ins Gebüsch abgetaucht *gottseidank*. Da ein paar Baby-Schafe dabei waren hätte es mich nicht gewundert, wenn die mir meine Anwesenheit übel genommen hätten.


Bild oben: noch ca. 3 km zum Ziel , da der Gipfel leider im Nebel lag, gibts davon kein Foto...ich war aber oben, ich schwörs ;-)

Laut Website ist dieser Track 20 km (Hin- und zurück) lang. Da es 10 km davon wirklich teils sehr steil bergauf geht ist es eine ziemlich anstrengende Tour.
Den ersten Off-Road Test hat unser Fahrrad leider nicht gut bestanden. Im Gegensatz zu den Leihrädern in Wellington muss man unser Radl (vermutlich aufgrund der sehr breiten Reifen) förmlich den Berg hinaufprügeln... teilweise reichte der erste Gang nicht mehr aus. Außerdem ist der Sattel ziemlich Männerunfreundlich :-(