Montag, 21. Dezember 2009

Castle Point (Sonntagsausflug zur Ostküste)

Am Sonntag haben wir unsere erste Tour zur Ostküste unternommen. Unser Ziel war die Region um den Leuchtturm von Castle Point... im Reiseführer wird es auch als das Ende der Welt bezeichnet...
Die Fahrt dahin war ziemlich abenteuerlich... die Straße die wir ausgewählt haben, hat Google Maps nicht mal als "Straße" gespeichert. (Der Weg im Bild oben ist nicht der Weg den wir genommen haben...leider)
Trotzdem haben wirs gut bis zum Ziel geschafft. Der erste Eindruck der Ostküste war genial. Der Strand ist etwas heller als im Westen und das Wasser türkis.
Wir machten uns auch gleich auf den Weg zum Leuchtturm. Wir haben uns anfangs etwas gewundert, warum das Geländer nicht am Steilen Abhang, sondern auf der etwas flacheren Seite des Weges angebracht war. Auf dem Weg zum Turm, und aufgrund eines Warnschildes, wurde es uns dann klar:
Am Strand selbst wehte ein ziemlich heftiger Wind, welcher auf dem Weg zum Leuchtturm noch extrem an Stärke zunahm. Ds Geländer war somit dazuda, das man nicht einfach so von einer 100 kmh Böhe vom Weg oder von der Insel geweht wurde.

Die Aussicht vom "Ende der Welt" war ... unbeschreiblich...
Die Klippen waren mindestens so beeindruckend, wie der starke Wind...
Nachdem wir die Insel mit dem Leuchtturm ausgiebig besichtigt hatten, machten wir uns auf dem Weg zu dem sehr steilen, 160 Meter hohen "Castle Rock" (im Bild oben im Hintergrund der extrem steile Berg)
Auf dem Weg dahin kamen wir an einer geschützten Bucht mit einer wirklich perfekt brechenden Welle vorbei....
Am Fuss des Castle Rock angelangt, wollten wir zuerst eine große Kalksteinhöhle besuchen, welche, wie wir meinten, in einer Bucht auf der Anderen Seite des Berges sein sollte. Ein ziemlich kräfteraubender Irrtum....
Da wir keinen Weg zu der Bucht hinunter finden konnten, beschlossen wir (motiviert wie wir waren) einfach mal so hinunter spazieren, was sich (zumindest für Nadja) zu einer ziemlich schlammigen Angelegenheit entwickelte...

Die Bucht hieß übrigens "Christmas Cove" (Weihnachtsbucht).
Den Weihnachtsmann haben wir allerdings nicht gesehn...nur einen Nikolaus *g*

Die erhoffte Höhle haben wir aber leider nicht gefunden.

Zurück gings dann wieder den Steilhang rauf, durch das meterhohe Gras... Fix und fertig sind wir dann wieder am Fuß des "Castle Rock" angelangt. Niko und ich beschlossen noch kurz bis zur 160 meter hohen Kante hinaufzuwandern. 2 Meter vor dem Ziel haben wir dann umgekehrt, da uns der Wind sonst über die Klippe geweht hätte... jo, wir geben es ehrlich zu...wir hatten echt ziemlichen Respekt da oben.

Anschliessend machten wir uns dann zurück auf den Weg zum Auto und entdeckten ein paar Vögel, die am Strand offensichtlich ein Festmal gefunden hatten...
.. welches sich als ein Hai entpuppte...
Nachdem wir mit einigen Einheimischen über die ominöse Höhle gesprochen hatten, erfuhren wir, das sich diese unter der Leuchtturminsel befand.... haha... was haben wir gelacht... >:-)

Da wir der Meinung waren, das wir uns nach all den Strapazen eine Höhle verdient hatten, sind wir also nochmals dahin, und haben tatsächlich einen sehr schmalen Weg entlang der Klippen gefunden.

Diesen Weg zu benutzen wäre aber reiner Selbstmord gewesen... Man hätte schon eine Kletterausrüstung gebraucht, um sich gegen den Wind, welcher mit bis zu 110 kmh (siehe Bild unten) über die Insel fegte, abzusichern.
Obwohl wir nur 2 von unseren 3 Zielen erreicht haben, waren wir mehr als zufrieden, was die Ostküste uns so zu bieten hatte.

1 Kommentar:

  1. Eure Berichte sind interessant und beeindruckend!! Das alles selbst zu sehen und zu erleben muß gigantisch sein!
    LG, T.T.

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